Die nächste Datenkrake - path.com
Die Message von Path war so schön. Eine überschaubare Art sein Leben zu teilen. Nicht mit der Welt sondern mit maximal 150 engen Freunden. Balsam für die Seele der geschundenen Facebook-Nutzer deren Daten aus ihren Profilen herausgesaugt und im inneren endlos großer Serverfarmen in harte Dollar verwandelt wurden.
Wie sehr es die sozialen Medienwelt nach einer solchen Insel der Privatsphäre dürstet macht der Run auf Path deutlich. Mehr als 1 Million User in wenigen Wochen fingen an den Dienst zu nutzen.
Um so härter der Aufschlag, als nun herauskam, dass Path sogar noch dreister und unverforener vorging. Da Path ausschließlich auf Smartphones läuft macht es sich das darin befindliche Adressbuch ganz ohne Warnung oder Einverständnis des Users zu eigen und kopiert die Daten auf Ihre Server.
Angeblich unbeabsichtigt und weil man eigentlich ein “Feature” daraus machen wollte.
Path ist bei mir schon lange deinstalliert.